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Tagungsbericht: Kappelen 22. September 2007


Auf dem Libellenhof der Familie Jennifer und Ruedi Lichti, Kappelen, Bern 

Während auf den Feldern fleissig die Kartoffel- und Zuckerrübenernte eingebracht wird und auf dem Hof der Familie Liechti prächtig gepflegte Pferde wiehern, versammelten sich Solarinteressierte, um die thermische Solaranlage, mit welcher sowohl das Warmwasser des Hofes als auch der Wohnung der Familie aufbereitet und in kalten Tagen die Heizung unterstützt wird, näher anzusehen.

Warum eine thermische Solaranlage? Bisher wurde die Wärmeversorgung durch eine Heizung mit Stückholz sicher gestellt. Säuberlich geordnete „Holzstapel“ vor dem Hof zeugen davon, dass hier der Holzvorrat beachtlich ist. Herr Liechti erkundigte sich nach den Möglichkeiten der Anwendung der Solartechnik. Er stellte dabei fest, dass nicht alle Installateure bereit und fähig sind, moderne Solartechnik anzuwenden.

Unter weitgehender Verwendung bisheriger Anlageteilen ( z. B. Warmwasserbehälter) entstand in kurzer Zeit eine thermische Solaranlage. Die Kollektoren nehmen auf dem Dach eine bescheidene Fläche ein, sodass ein Ausbau mit einer Photovoltaikanlage möglich ist.

An der Tagung wiesen die eingeladenen Fachpersonen auf die vielfältigen Möglichkeiten der Solartechnik hin. An einzelnen Ständen (Groupe Solvatec, Conergy, Fei, Muntwyler) konnten sich die interessierten Teilnehmer/-innen näher informieren.

Ständerätin Simonetta Sommaruga war trotz eines ausgebuchten Terminkalenders eigens angereist, um den hürdenreich Weg der Anerkennung der Solartechnik in der Bundespolitik zu erläutern. Die Widerstände gegen eine umfassende Förderung der Solartechnik waren gross und sind immer noch nicht vollständig ausgeräumt.

Urs Wolfer vom Bundesamt für Energie erläuterte die sogenannte „Einspeisevergütung“. Es handelt sich dabei um jene gesetzliche Grundlage, welche die Entschädigung für die Einspeisung von Solarstrom ins Netz regelt. Obschon wichtige Details noch nicht bekannt sind, dürfte die Regelung ab 1. Oktober 08 in Kraft treten, wobei rückwirkende Vergütungen möglich sind.

Frau Annuscha Schmidt, Präsidentin der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie, konnte auf das breite Engagement dieser Vereinigung im Bereiche des Klimaschutzes hinweisen. Dazu gehört eine breite Anwendung der uns von der Sonne gratis zur Verfügung gestellten Energie.


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